Projektblog

der UniverSaale Jena Freie Gesamtschule

Antonin Dvorak – Sehnsucht nach Heimat

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Vom 27.02.17 bis 03.03.17 hatten die Schüler der Stammgruppe 1 eine Projektwoche in den Fächern Musik und Kunst zum Thema „Heimat“. Die ganze Woche wurden wir von einem Künstler und einer seiner Symphonien begleitet.

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Antonin Dvorak komponierte die Symphonie „Aus der neuen Welt“, als Inspiration seines dreijährigen Aufenthalts in den USA. Wir haben uns intensiv mit der Einleitung der Symphonie auseinandergesetzt. In kleinen beschäftigten wir uns mit einzelnen Abschnitten der Einleitung. Aufgabe war es, für jeden Abschnitt einen Titel zu finden. Wir haben versucht, die unterschiedlichen Gefühlen und Stimmungen zu interpretieren, in dem wir diesen Parts Farben zuordneten. Den Entwürfen, welche Stimmungen und Gefühle wiedergeben sollte, folgten Malereien auf großformatigen Maluntergründen.

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Wir konnten dem Gefühl von Heimat in Dvoraks Symphonie nachspüren. So suchten wir zahlreiche Begriffe, die wir mit dem Heimatbegriff in Verbindung brachten, z.B. Familie, Ort, Freunde, Vertrautheit oder Erinnerung. Anschließend haben wir diese Begriffe malerisch, passend zur Musik, großformatig geschrieben. Dazu haben wir Pinsel an einen langen Stock gebunden mit dem Ziel, das ganze aus der Perspektive von Oben zu Filmen. Zusätzlich wurden einige Begriffe aus Pappe ausgeschnitten, um diese in das Bild hineinschieben zu können.

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Am Donnerstag, 02.03.2017, war es dann soweit. In Zusammenarbeit mit dem Christlichen Gymnasium gestalteten wir eine Schülerhörprobe zu Dvoraks Symphonie „Aus der neuen Welt“ in der Jenaer Philharmonie im Volkshaus. 600 SchülerInnen aus unterschiedlichen Jenaer Schulen füllten die Zuhörerplätze.

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Während die Musiker der Jenaer Philharmonie den ersten Satz der Symphonie „Aus der neuen Welt“ spielten, wurden unsere Kunstwerke auf einer großen Leinwand direkt über dem Orchester eingeblendet und passend zu den bearbeitenden Abschnitten eingespielt. Die Schüler des Christlichen Gymnasiums präsentierten einstudierte Parts aus der Symphonie. Jeweils zwei SchülerInnen aus unserer Stammgruppe führten ein Interview , zum einen mit der Dirigentin aus Osteuropa und zum Weiteren mit einem Musiker aus England, der selbst – so wie Dvorak – sein Land verließ, um in der Jenaer Philharmonie musizieren zu können. Abgerundet wurde das Programm mit dem Filmen unseres kalligraphischen Umsetzens der Heimatbegriffe auf einem vier Meter langen Papierbogen, welches zeitgleich direkt auf der großen Leinwand erschien. Ein tosender Applaus dankte unsere Mühen.

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